IMG_0701Communio:

„Gemeinschaft” heißt, in besonderer Weise geistlich miteinander verbunden zu sein. Wir leben in der Welt, aber kommen zusammen, um zu beten, Gott zu suchen, uns auszutauschen  und in den verschiedenen Situationen des Lebens Leid und Freude miteinander zu teilen.

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Comtemplatio:

„Besinnung“ heißt, uns durch tägliches Beten und Meditieren die Beziehung zu Gott immer wieder vor Augen zu führen. Die Feier der Eucharistie bildet dabei den Mittelpunkt. Hier findet die Begegnung mit Jesus Christus als Mitte unserer Gemeinschaft statt, ganz in norbertinischer Tradtion und Ausrichtung (wegen seiner besonderen Verehrung der Eucharistie wird Ordensgründer Norbert von Xanten immer wieder mit dem Attribut einer Monstranz dargestellt).

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Actio:

„Handeln“ heißt, tätig zu sein im kirchlichen Dienst und in der eigenen Umgebung. Als Tertiaren des Heiligen Norbert sind wir sehr oft Seelsorger im Kleinen und Alltäglichen: wir sind besonders nah am Alltag der Menschen. Somit ist es unsere besondere Stärke, durch Zuhören und Austauschen am Leben unserer Mitmenschen teilzunehmen und ihnen zur Seite zu stehen.
Wir sind zudem vielfach verbindlich im mitmenschlichen Bereich tätig: In unseren Heimatgemeinden übernehmen wir Funktionen und Dienste, nehmen auch Beauftragungen der je zuständigen Bischöfe im liturgischen Dienst wahr, sind in der kirchlichen Jugendarbeit sowie in Räten von Pfarreien oder Dekanaten aktiv oder versehen Dienste in Rettungsorganisationen. Unsere Tätigkeiten geschehen dabei grundsätzlich unentgeltlich ganz im Sinne Jesu und am Beispiel des Heiligen Norbert orientiert, der sich ebenfalls auf den Weg gemacht hat, um Gott in den Menschen zu dienen und diese zu begeistern. Außerdem setzen wir uns für ein Handeln nach Jesu Vorbild und für eine Verehrung Gottes da ein, wo dies nicht vorhanden ist oder zerstört werden soll oder wurde. Die Initiative für eine Marienkapelle in der ehem. Abtei Rommersdorf, die Errichtung einer Gedenkstätte mit Kapelle für die Verstorbenen des Feuerwehrwesens in Rheinland-Pfalz, die Reparatur einer kleinen Wallfahrtskapelle am Pilgerweg der Simonswallfahrt nach Sayn sind dafür kleine Beispiele.

Schulung, wo gewünscht

Auch die Schulung zählt zu den Angeboten, die von Prämonstratenser-Tertiaren für alle gemacht werden, die Unterstützung suchen. So konnte Bruder Peter ein Seminar „Stimme und Sprache“ für SeelsorgerInnen in der Trauerpastoral der Erzdiözese Freiburg geben. Ebenso wurden Priester und Priesteramtskandidaten sowie mehrere Kantoren in liturgischem Gesang und liturgischer Sprache unterrichtet. Auf diese Weise soll eine segensreiche Unterstützung geleistet werden überall da, wo dies angefragt und unseren Kräften möglich ist.